In der dunklen Jahreszeit bekommen wir nur wenig Tageslicht zu sehen. Wer sich vom ungemütlichen Wetter nicht abschrecken lässt und viel draußen ist, verbessert damit seine Stimmung.

Geht es Ihnen auch oft so, dass Sie sich lustlos und müde fühlen, wenn Sie morgens im Dunkeln aufstehen und abends im Dunkeln nach Hause kommen? Das fehlende Tageslicht kann Schuld an der trüben Stimmung sein.

Selbst wenn wir in sehr gut beleuchteten Büros sitzen, tanken wir viel weniger Licht als draußen. Dieser Lichtmangel beeinflusst unser Wohlbefinden. Viele fühlen sich schlapp, antriebslos, müde oder niedergeschlagen. Auf Dauer kann das dann eine Winterdepression auslösen.

Um das zu vermeiden, hilft vor allem eins: Tageslicht!

Das Beste ist, möglichst viel draußen zu sein, gerade morgens bis mittags. Und wer tagsüber viel im Büro sitzt, sollte immer mal wieder aus dem Fenster in den Himmel schauen. Oder am besten einen Teil des Arbeitsweges zu Fuß zurücklegen. Also einfach mal eine Station früher aus dem Bus aussteigen und dann unter freiem Himmel in die Arbeit laufen.

Auch unser Smartphone, der PC und der Fernseher strahlen Licht aus. Doch dieses künstliche Licht sollten wir abends meiden, wenn wir zur Ruhe kommen wollen:

Das heißt weniger fernsehen, denn da ist besonders viel blaues Licht dabei, und das unterdrückt die Bildung des müde machenden Hormons Melatonin und dadurch schlafen wir schlechter. Deswegen sollte generell weder Smartphone noch PC im Schlafzimmer stehen. Diese Geräte strahlen viel bläuliches Licht aus und das macht uns eher wach statt schläfrig.

Um abends gut in den Schlaf zu finden, sind Kerzenlicht oder auch Lampen mit klassischen Glühbirnen empfehlenswert, denn diese leuchten rötlich und dadurch kommen wir besser zur Ruhe.

Quelle: Apotheken-Umschau (sw)

Bildquelle: fotolila – © Smileus

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