Gerade in Städten greift der Platzmangel immer mehr um sich. Es entstehen mehr Immobilien auf kleineren Grundstücken, um den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Das geht zu Lasten von Vorgärten und Gärten – sodass die Menschen Alternativen zu der klassischen Form des Außenbereichs suchen.

Dachterrassen sind weiter auf dem Vormarsch –  Neben der exponierten Lage der Dachterrasse hoch über der Stadt besticht sie mit besonders viel Platz und bedarf daher einer anderen technischen und ästhetischen Gestaltung als beispielsweise ein Balkon.

Gerade bei größeren Objekten bietet sich diese Form des Außenbereichs an. Auf einem klassischen Einfamilienhaus mit Garten beispielsweise kann eine Dachterrasse nicht ihr volles Potenzial entfalten. Viel eher gilt dies schon bei einem größeren Mehrfamilienhaus mitten in der Stadt mit großer Dachfläche und einer entsprechenden Sicht über das Häusermeer. Vor allem bei höherwertigen Bau- und Modernisierungsprojekten gewinnen Dachterrassen an Bedeutung. Sie sind Zeichen für einen außergewöhnlichen Geschmack und für den Wunsch nach einer besonderen Gestaltung. Denn weiterhin ist eine Dachterrasse nicht alltäglich und schafft ein völlig neues Raumgefühl und neue Potenziale, sich als Hausbesitzer beziehungsweise -bewohner zu entfalten.

Voraussetzung für die Errichtung einer Dachterrasse ist natürlich, dass das Dach diese tragen kann. Daher kann eine Dachterrasse – genauso wie ein Dachgarten oder eine Photovoltaikanlage – nur auf einem Flachdach errichtet werden, deren Neigungswinkel die Grenze von zehn Grad nicht überschreitet. In jedem Fall müssen beim Bau einer Dachterrasse örtliche Bauvorschriften beachtet und ein Bauantrag gestellt werden. Ebenso muss genügend Abstand zum Nachbargrundstück einhalten werden. Generell gilt: Bei der Errichtung einer Dachterrasse sind Fachleute gefragt, das ist kein Hobbyprojekt! Nur Experten können die Statik korrekt berechnen und kennen die notwendigen Maßnahmen, um das Mauerwerk vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen. Möglicherweise muss das Dach so verändert werden, dass es die Last einer Dachterrasse überhaupt aushält. Bei einem Sparrendach zum Beispiel die Lasten der angrenzenden Dachflächen umgeleitet werden. Wer dabei auf vernünftige Beratung verzichtet, setzt sich großen Risiken aus, unter anderem beim Versicherungsschutz. Stets zu beachten sind auch die geltenden Normen sowie die Flachdachrichtlinie. Diese Vorschriften regeln unter anderem den Schutz von Bauwerken gegen Feuchtigkeit und Wasser und definieren, welche Abdichtungsart auf welchem Dach installiert werden muss und auf welche Weise das Regenwasser abgeführt wird. Das verhindert bauliche Schäden durch Feuchtigkeit.

Quelle: Bähren Bedachungen (sw)

Bildquelle: fotolila – © Photographee.eu

 

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