Mit zunehmendem Alter ist man verglichen zu den jüngeren Lebensabschnitten häufiger mit Hindernissen und Einschränkungen im Alltag konfrontiert. Dies macht sich bei vielen vor allem innerhalb der eigenen 4 Wände bemerkbar. Um diese tagtäglich auftauchenden Hürden in den Griff zu bekommen und weiterhin ein normales Leben zu gestalten, suchen sich viele Betroffene Hilfe bei externen Dienstleistern oder erwägen einen Umzug in eine betreute, seniorengerechte Wohnung. Doch nicht immer muss die Lösung des Problems zwangsläufig mit dem Verlassen des Eigenheims einhergehen. Mit der richtigen Herangehensweise kann man seine Wohnung bestens für das Alter wappnen.

Einfach & robust

Möbelstücke, welche speziell für seniorengerechte Belange produziert werden, sind auf dem gesamten Markt rar, oder kosten dementsprechend sehr viel. Man findet allerdings auch jede Menge handelsübliche Möbel, die für eine altersgerechte Wohnungseinrichtung in Frage kommen und zudem auch qualitative Ansprüche erfüllen. Eine einfache Handhabung sollte bei der Wahl immer eine entscheidende Rolle spielen.

Ein höhenverstellbarer Tisch beispielsweise, der einzig und allein mit einer schwer zugänglichen und ausschließlich mit viel Muskelkraft betreibbaren Kurbel versehen ist, wäre eine denkbar schlechte Anschaffung. Hat der Tisch jedoch leicht zu betätigende Knöpfe, mit denen die Höhe vollautomatisch angepasst werden kann, so erleichtert es den Alltag des Bewohners enorm und ist zeitgleich keine Stolperfalle.

Auch von weit abstehenden Möbelteilen sollte man Abstand nehmen oder diese ggf. entfernen, da das Sturzrisiko zu hoch ist. Zudem findet man auf dem Markt immer mehr Möbelstücke, die mit abgerundeten Ecken angeboten werden. Kommt es doch mal zu einem Sturz, ist man mit dieser Variante auf der sicheren Seite und vermeidet starke Verletzungen.

Eine zusätzliche Arretierung bestimmter Möbel kann die Sicherheit ebenfalls gewährleisten. Greift man beispielsweise reflexartig zur Stehlampe, um sich dort abzustützen und vergisst, dass diese keine feste Verankerung auf dem Boden hat, kann daraufhin schnell ein Sturz durch fehlenden Halt erfolgen.

Passende Höhe

Alle Flächen sollten innerhalb der Wohnung eine gut erreichbare Höhe aufweisen, dies wird vor allem in der Küche zu einem sehr entscheidenden und wichtigen Punkt. Dabei ist nicht nur eine zu hohe Arbeitsfläche problematisch, sondern auch zu tief platzierte Ebenen sind für den Rücken alles andere als gesund und vorteilhaft und gestalten den Alltag schwierig. Gerade wenn die Knochen und Gelenke nicht mehr ganz so gut mitmachen wie in jüngeren Lebensjahren, ist eine gut bedachte Wahl der Höhe unabdingbar.

Auch die Bedienung von Geräten, die man ausschließlich hochplatziert vorfindet, wird durch Fernschaltungen heutzutage ermöglicht – bestes Beispiel dafür ist die fernbedienbare Dunstabzugshaube.

Sitz- und Liegefläche

Ausschließlich hoch hinaus sollte es bei der Sitzhöhe zugehen. Auch im jüngeren Alter kennt man es bereits – man sackt beim Sitzen auf einigen Garnituren nahezu ein und ein Aufstehen wird durch diese Position erheblich erschwert. Wie soll es dann wohl erst im fortgeschrittenen Alter aussehen?

Daher sollte hier eher auf eine höhere Sitzfläche achtgegeben werden. Dies erleichtert das Aufstehen maßgeblich und ein schnelles, gesundes Aufrichten stellt somit keine Hürde mehr dar.

Auch bei der Wahl des Bettes sollte man die zuvor angesprochene höhere Ausrichtung beachten. Zudem wird auch hier durch die Einbeziehung von elektronischen Komponenten das Leben erleichtert. Höhenverstellbare Betten machen es dem Rücken angenehmer und ermöglichen ein komplikationsfreies Aufstehen und Hinlegen. Da bei den meisten Modellen sogar die Fuß- und Kopfteile höhentechnisch individuell angepasst werden können, wählt man hier außerdem eine sehr gemütliche Variante aus.

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Bildquelle: fotolia – © fizkes

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