Eine Dachterrasse ist auf Grund verschiedener Faktoren eine extrem attraktive Sache. Wen wundert es da schon, dass immer mehr Personen sich den Bau des unnachahmlichen Dachparadieses zur Aufgabe gemacht haben. Wir haben für Sie grundlegende Infos und Tipps zusammengetragen, die im Vorfeld und auch während des Geschehens von Bedeutung sind.

Dachterrasse bauen – hohe Planungsintensität vor Baubeginn

Bevor das erste Werkzeug überhaupt in die Hand genommen werden kann, kommen auf den angehenden Dachterrassen-Besitzer eine Menge Aufgaben zu, die es zwingend zu erledigen gilt. Jeder Bau ist äußerst individuell, weil auch jedes Gebäude Eigenheiten aufweist, die in den Bauprozess miteinfließen müssen. Wer nach einer Fertiglösung sucht, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fündig werden. Anstatt eine pauschale Herangehensweise herbeizuwünschen, sollte die Zeit demnach lieber konzentriert und strukturiert in die Planung gesteckt werden. Folgende Punkte müssen dabei auf jeden Fall angegangen werden:

  • Kontrolle der Bauvorschriften
  • Stellung des Bauantrags
  • Beauftragung eines statischen Gutachtens
  • Beauftragung der Baufirma
  • Anschaffung von notwendigen Baumaterialien und Werkzeugen (bei eigenerAusführung)
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Für den Großteil der oben aufgezählten Punkte werden hohe Kosten fällig, sodass unbedingt ein guter Kostenplan aufgestellt werden sollte. Reicht die Statik beispielsweise nicht aus und das Wohnobjekt muss verstärkt werden, können die Gesamtkosten schlagartig ansteigen. Generell sollte bei derartigen Bauvorhaben lieber von Grund auf mit höheren Kosten gerechnet werden, damit man auf alles vorbereitet ist und nicht überrascht wird.Auch die Einhaltung der geltenden Normen spielt eine wichtige Rolle. So regelt die DIN 18531 beispielsweise, dass die Abdichtung so erbaut werden muss, dass das Wasser nach einsetzendem Regenschauer nicht lange auf der Abdichtungsschicht verbleiben kann. Um dies zu realisieren, muss ein Gefälle umgesetzt werden, welches mindestens 2 Prozent aufweisen muss. Auch die möglichen Dachbahnen und die jeweilige Materialdicke werden in der Norm exakt vorgegeben bzw. festgelegt. Wie Sie sehen, ist der Bau einer Dachterrasse mit vielen Feinheiten verbunden, die unausweichlich sind. Die hier vorgestellten Punkte waren lediglich ein kleiner Auszug.

Vorschriften zur Anbringung eines Geländers

Die fachgerechte Anbringung eines Geländers ist beim Bau der Dachterrasse ein äußerst wichtiger Punkt, der auch von Gesetzeswegen her strikten Vorgaben unterliegt. Zwar gibt es hier von Bundesland zu Bundesland Unterschiede, von der Kernaussage her ähneln sich die Vorschriften jedoch größtenteils.

So muss das Geländer beispielsweise eine Höhe von 90 Zentimetern besitzen, wenn die Höhe der Terrasse weniger als 12 Meter aufweist. Erst bei über 12 Metern Dachterrassenhöhe wird das Geländer auf 1,10 Meter festgesetzt. Materialtechnisch eröffnen sich dem Bauherren viele Möglichkeiten. Egal, ob Kunststoff, Metall oder Holz – die Gesetzeslage gibt bei allen Optionen grünes Licht.

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Die Wahl des perfekten Bodenbelags

Das Gute ist, dass die Wahl des Bodenbelags keinen offiziellen Bestimmungen unterliegt. Sie können Ihre Vorlieben frei in die Auswahl miteinfließen lassen und müssen auf keine Einschränkungen Rücksicht nehmen. Natursteinplatten, Waschbeton, Holzböden, WPC- Dielen – schauen Sie sich die Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten vorab genau an und blicken Sie dabei weit über den Tellerrand. Versuchen Sie einen Untergrund zu finden, mit dem Sie auch noch in 10 Jahren zufrieden sind.

Die meisten Bodenbeläge können hervorragend selbst verlegt werden, da sie beispielsweise mit einen Klicksystem daherkommen. Die Beauftragung eines kostenintensiven Experten- Teams fällt somit meist weg, sodass an dieser Stelle Kosten eingespart werden können.

Die Gestaltung der Dachterrasse

Die Gestaltung der Dachterrasse fasst verschiedene Aufgaben zusammen, die sich vor allem der Schönheit des neu erschaffenen Außenbereichs widmen. Folgende Punkte fallen in diese Kategorie:

  • Zusammenstellung von Gartenmöbeln
  • Montage von Schutzvorrichtungen, wie Markise, Schirm etc.
  • Planung der Dachbegrünung
  • Aufbau von Wellnessgeräten, wie Whirlpool, Jacuzzi etc.

Hier ist einzig und allein die Kreativität des Besitzers gefragt. Solange die Anschaffungen nicht mit gesetzlichen Regelungen kollidieren, weil sie beispielsweise die Statik des Gebäudes beeinflussen, kann die Zusammenstellung frei nach Belieben erfolgen. So entsteht dann nach und nach ein toller Rückzugsort, an dem es sich erstklassig entspannen lässt.

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