Der Buchsbaum ist besonders vielseitig einsetzbar und schmückt nicht nur Gärten, sondern auch den Balkon oder den Eingangsbereich an der Haustür. Dabei ist er sehr genügsam und benötigt nur wenig Pflege. Das satte Grün ist äußerst dicht sodass es sich hervorragend für individuelle Schnittmuster eignet oder als Sichtschutz gegen neugierige Blicke dient. Was Sie bei der Pflege und dem Standort beachten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Den Buchsbaum richtig in Form bringen

Ein Buchsbaum kann mit der Zeit etwas verwildert wirken und kahle Äste kommen zum Vorschein. Höchste Zeit der Pflanze einen neuen Schnitt zu verpassen und sie wieder richtig in Form zu bringen. Dabei sollte man jedoch auf die richtige Zeit im Jahr als auch auf das passende Werkzeug achten.

Es empfiehlt sich, den Schnitt nicht im Hochsommer vorzunehmen und eher auf den Frühling zurückzugreifen. Ein milder Tag garantiert, dass die jungen Triebe im Buchsbaum nicht sofort mit der Sonne konfrontiert werden und sich langsam an die Sonneneinstrahlung gewöhnen.

Beim Schnitt selbst darf man ruhig etwas Mut aufbringen. Müssen Äste aufgrund von fehlendem Grün zurückgeschnitten werden, sollte man dies großzügig tun. Diese bilden sich innerhalb kürzester Zeit mit frischen Blättern neu. Wichtig ist es zudem, eine spezielle Buchsbaumschere zu verwenden, die durch ihre kleinen Klingen einen exakten Schnitt zulässt und den Baum nicht verletzt. Nach dem Gebrauch sollte die Schere jedoch ausgiebig desinfiziert werden, um mögliche Schädlinge vom Werkzeug zu entfernen.

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Pflege und Standort

Tatsächlich ist die immergrüne Pflanze nicht besonders wählerisch, wenn es um den Standort und die Pflege geht. So können Sie sowohl einen sonnigen als auch schattigeren Ort auswählen. Einzig die Mittagshitze kann zu einem Sonnenbrand führen und sollte möglichst vermieden werden. Damit der Buchsbaum ausreichend Nährstoffe aufnehmen kann, ist ein guter Dünger sowie eine lockere feuchte Erde nötig. Dabei sollte die Pflanze niemals in Wasser schwimmen oder gar zu nass werden. Lediglich in Trockenperioden, an denen kein Regen fällt, sollte der Baum zusätzlich gegossen werden.

Typische Krankheiten des Buchsbaumes

Der Buchsbaum ist eigentlich eine äußerst starke und robuste Pflanze, die über Jahrzehnte hinweg das satte Grün aufrechterhält. Doch durch importierte Pflanzen machen sich auch hier Schädlinge breit, die der Pflanze zusetzen und sie regelrecht zerstören. Buchsbaumzünsler oder Pilze sind dabei nur einige unliebsame Bewohner.

Werden Schädlinge frühzeitig entdeckt kann man erste Hilfemaßnahmen einleiten, um diese wieder loszuwerden. So können Klebekarten als auch nachhaltige Pflanzenschutzmittel helfen, den Buchsbaum von den Besuchern zu befreien. Da ein Pilzbefall jedoch meist schwieriger zu bekämpfen ist, sollte man hier bereits vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Viele Hobbygärtner schwören auf Algenkalk, dass im Frühjahr auf den Buchsbaum gesprüht wird und diesen so schützt.

Allgemeine Tipps zum Buchsbaum

Haben Sie sich bereits für einen anpassungsfähigen Buchsbaum für den eigenen Garten oder Balkon entschieden, gilt es im letzten Schritt nur noch wenige Tipps zu beachten. Gerade beim Gießen der Pflanze machen viele Personen einen großen Fehler. Statt den Buchsbaum von oben über die Blätter zu gießen, sollte dieser ausschließlich direkt unten an der Erde mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Damit der Buchsbaum auch die Winterzeit gut übersteht, kann Mulch oder Häcksel als Wärmedämmung dienen und die Pflanze zusätzlich schützen.

Wer einen natürlichen und zuverlässigen Sichtschutz sucht, der sollte zudem einen Blick auf den Buchsbaum werfen. Das dichte Gewächs gibt es in verschiedenen Größen, sodass große Hecken keine Hürde darstellen. Zehn Pflanzen werden benötigt, um eine etwa 1 Meter lange Hecke zu bilden.

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